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Suchbegriff: Industrie Fusionen und Übernahmen

Die EU hat neue Leitlinien vorgeschlagen, die es chinesischen Exporteuren von Elektrofahrzeugen ermöglichen, zusätzliche Zölle zu vermeiden, indem sie sich zu Mindestpreisen für in Europa verkaufte Fahrzeuge verpflichten. Das Angebot, das auch Investitionen in der EU und Exportbeschränkungen berücksichtigt, zielt darauf ab, die europäische Automobilindustrie vor unfairen chinesischen Subventionen zu schützen und gleichzeitig eine „sanfte Landung” zu ermöglichen. Sowohl die chinesischen Behörden als auch Wirtschaftsverbände haben den Vorschlag als konstruktiven Ansatz zur Lösung von Handelsstreitigkeiten im Rahmen der WTO-Regeln begrüßt.
Das in Zürich ansässige Start-up-Unternehmen Qnective, das abhörsichere Mobilkommunikationssysteme entwickelt hat, hat trotz staatlicher Bürgschaften in Höhe von mehreren hundert Millionen Franken Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen, dessen Zielgruppe Kunden aus dem Bereich der Regierung und Sicherheitsbehörden waren, konnte ein großes Projekt in Oman nicht realisieren und häufte Schulden in Höhe von 160 Millionen Franken an. Trotz mehrerer Rettungsversuche und Rechtsstreitigkeiten mit der Schweizer Exportrisikoversicherung ging das Unternehmen schließlich in Konkurs und hinterließ erhebliche finanzielle Schäden und Gerichtsverfahren.
Die UBS treibt die Migration ehemaliger Credit Suisse-Kunden auf ihre Plattform voran. Über 85 % der Schweizer Kunden wurden bereits übertragen. Der Übergang bringt neue Gebührenstrukturen und Produkte mit sich, wobei aufgrund der Präferenz der UBS für aktiv verwaltete Fonds mit potenziellen Kostensteigerungen im Vermögensmanagement zu rechnen ist. Kunden wird empfohlen, die Gebühren zu vergleichen, insbesondere bei standardisierten Produkten, da digitale Banken oft bessere Konditionen bieten als etablierte Institute wie die UBS.
Der Schweizer Nähmaschinenhersteller Bernina erwägt, die Produktion von Steckborn in der Schweiz nach Thailand zu verlagern, was möglicherweise 40 Mitarbeiter betreffen könnte. Grund für diese Entscheidung sind die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, darunter hohe US-Zölle (bisher 39 %) und der starke Schweizer Franken gegenüber dem US-Dollar. Das Unternehmen erzielt 70 % seines Umsatzes auf dem US-Markt und hat dort bereits Preiserhöhungen vorgenommen. Bernina betreibt seit 1990 eine Produktionsstätte in Thailand für preisgünstigere Modelle. Derzeit läuft ein Konsultationsprozess, der bis zum 11. Februar andauern wird.
Die großen Rohstoffhändler Vitol und Trafigura haben US-Lizenzen für den Handel mit venezolanischem Öl erhalten, was eine bedeutende Änderung in der Sanktionspolitik der USA darstellt. Die Unternehmen bieten chinesischen und indischen Raffinerien bereits venezolanisches Rohöl zu reduzierten Preisen an, wobei die ersten Lieferungen in Kürze erwartet werden. Diese Entwicklung folgt auf ein Treffen des Weißen Hauses mit Führungskräften der Branche und könnte einen Aufschwung für die venezolanische Ölindustrie bedeuten, während gleichzeitig neue Marktchancen für globale Händler entstehen.
Deutschland hat einen Vertrag über 7,6 bis 8,9 Milliarden Euro zum Erwerb einer Beteiligung an TenneT Deutschland, der deutschen Tochtergesellschaft des niederländischen Stromnetzbetreibers TenneT, abgeschlossen. Die Transaktion zielt darauf ab, kritische Engpässe im Stromnetz und Finanzierungsengpässe bei der Energiewende in Deutschland zu beseitigen und den Ausbau der Übertragungsinfrastruktur zu ermöglichen, die erforderlich ist, um erneuerbare Energie von Windparks im Norden zu Industriezentren im Süden zu transportieren. Der Deal verschafft Deutschland strategischen Einfluss auf Netzinvestitionen und senkt gleichzeitig die Finanzierungskosten für die langfristigen Netzmodernisierungen im Wert von über 100 Milliarden Euro, die für den Ausbau der Offshore-Windenergie und die Hochspannungsinfrastruktur erforderlich sind.
Die BHP Group wird voraussichtlich kein Gegenangebot für die geplante Fusion von Rio Tinto mit Glencore abgeben, da die beiden Unternehmen Gespräche über die Gründung des weltweit größten Bergbauunternehmens führen. Der über 200 Milliarden Dollar schwere Deal wird durch die Kupfernachfrage für KI-Infrastruktur und die Energiewende angetrieben, steht jedoch aufgrund der Kohlevorkommen von Glencore unter regulatorischer Aufsicht und ESG-Prüfung.
Deutsche und indische Unternehmen haben bedeutende Verträge in den Bereichen Energiewende, Verteidigung und Logistik unterzeichnet, wodurch Indien zu einem strategischen Partner für deutsche Unternehmen geworden ist. Zu den wichtigsten Verträgen gehören die Vereinbarung von Uniper über die Lieferung von grünem Ammoniak und der Bau von U-Booten durch TKMS für die indische Marine. Die Zusammenarbeit soll das bevorstehende Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien unterstützen.
AMP Limited erwägt ein Angebot für Colonial First State, den Rentenversicherungsgiganten, der von der Private-Equity-Gesellschaft KKR verkauft wird. AMP-CEO Alexis George hat UBS als Berater für die potenzielle Übernahme engagiert, die die größte Finanzdienstleistungs-Transaktion des Jahres 2026 darstellt und voraussichtlich sehr umkämpft sein wird.
SoftBank Corp. entwickelt ein neues Hochgeschwindigkeits-Mobilfunknetz, das KI-Funktionen mit Mobilfunkbasisstationen integriert und Grafikprozessoren für eine verbesserte Rechenleistung nutzt. Das dezentrale System ist für Bereiche mit hohem Bedarf wie Büros und Fabriken konzipiert und stellt einen bedeutenden Fortschritt bei der Kombination von Kommunikation und KI-Datenverarbeitung dar. Der Artikel erwähnt auch die jüngste Investition von SoftBank in Höhe von 23 Milliarden US-Dollar in OpenAI und die mögliche Übernahme des US-amerikanischen Digitalinfrastrukturunternehmens DigitalBridge.

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